Solardachziegel versprechen, was klassische Module nicht können: Stromerzeugung, die im Dach kaum auffällt. Bekanntestes Beispiel ist das Tesla Solar Roof. Doch wie funktioniert die Technik, und lohnt sich ein Solardach im Vergleich zur normalen Photovoltaikanlage? Dieser Ratgeber gibt einen sachlichen Überblick.
Was ist das Tesla Solar Roof?
Das Tesla Solar Roof ist ein Solardach, bei dem die Dacheindeckung selbst Strom erzeugt. Statt Module auf bestehende Ziegel zu montieren, ersetzen stromerzeugende und optisch ähnliche Ziegel das gesamte Dach. Das Ergebnis ist eine integrierte Lösung, die wie ein normales Dach aussieht, aber Photovoltaik enthält.
Solche dachintegrierten Systeme zählen zur sogenannten gebäudeintegrierten Photovoltaik. Weitere Technikthemen finden Sie in unserer Rubrik Technologie.
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Wie funktionieren Solardachziegel?
Solardachziegel arbeiten nach demselben Prinzip wie klassische Solarmodule: Sie wandeln Sonnenlicht in Strom um. Der Unterschied liegt in der Bauform – die Solarzellen sind in ziegelähnliche Elemente integriert, die zugleich als Dacheindeckung dienen. Dadurch übernehmen sie eine doppelte Funktion: Wetterschutz und Stromerzeugung.
Vor- und Nachteile von Solarziegeln
Vorteile:
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- Sehr unauffällige, ästhetische Optik.
- Dacheindeckung und Stromerzeugung in einem.
- Interessant bei ohnehin anstehender Dachsanierung oder bei optischen Auflagen.
Nachteile:
- In der Regel teurer als klassische Module mit Aufdachmontage.
- Je nach System geringere Flexibilität bei Planung und Reparatur.
Solardach oder klassische Module?
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Für die meisten Hausdächer sind klassische Aufdach-Module die wirtschaftlichste Wahl: Sie sind ausgereift, breit verfügbar und vergleichsweise günstig. Solardachziegel spielen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Optik im Vordergrund steht oder das Dach ohnehin neu eingedeckt wird.
Wer die Optionen für das eigene Dach abwägen möchte, kann unkompliziert kostenlose Solar-Angebote vergleichen und sich beraten lassen.







